Finde den richtigen Fahrradschuh für deinen Einsatzbereich!

Es gibt eine riesige Auswahl an Fahrradschuhen für die verschiedensten Einsatzbereiche. Den perfekten Fahrradschuh, der in jeder Situation allen Anforderungen gerecht wird, gibt es leider nicht. Aber es gibt heutzutage, je nach Einsatzbereich Schuhtypen, die in Verbindung ihrer Eigenschaften optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Radfahrers abgestimmt sind.

Damit du den für dich richtigen Schuh findest, untergliedere und beschreibe ich im folgenden diese 5 Einsatzbereiche. Schau dir alle fünf an und entscheide dann, welcher Einsatzbereich am ehesten auf dich zutrifft:

Beschreibung der Einsatzbereiche!

  • Touren- & Trekking Fahrradschuhe sollten auf Trekkingtouren und Radreisen immer die erste Wahl sein.  Diese bieten durch ihre spezielle Anpassung auf den ambitionierten Radfahrer viele Vorteile gegenüber einem Turn- oder Sportschuh.

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  • XC-Race & XC-Marathon Schuhe sind die richtigen Schuhe für Mountainbiker, bei denen eine vernünftige Kraftübertragung nötig ist. Sie haben ein geringes Gewicht und bieten in Rennen den entscheidenden Vorteil! Auch namenhafte Profis wie Nino Schurter oder Mathieu van der Poel setzen in MTB-Wettkämpfen auf solche Schuhe!

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  • Flat Pedal Schuhe sind die richtigen Schuhe für Downhiller, Freerider oder jeden Mountainbiker, der keine feste Verbindung zum Pedal haben möchte. Dadurch ist immer eine schnelle Neupositionierung der Füße möglich ist und man kann sich in jeder Situation mit den Füßen am Boden abstützen.

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  • Trail-/ Enduro- und All-Mountain Schuhe sind für Mountainbiker, die ähnlich wie beim Downhill die Abfahrten hinunter heizen, aber die Berge auch selber wieder hoch fahren. Dementsprechend bieten diese Schuhe guten Schutz aber auch die nötige Kraftübertragung. In den meisten Fällen kommen sie mit einem Klick System daher. Sie sind wahre Allrounder unter den MTB Schuhen.

    Zu den Trail-/ Enduro- und All-Mountain Schuhen!

  • MTB Winterschuhe: Ein richtiger Radsportler kennt kein schlechtes Wetter. Sei es im Herbst, Winter oder Frühjahr, das Mountainbike wird stets bewegt. Doch vor allem bei eisigen Temperaturen können kalte Hände und Füße zum Problem werden. Um sich perfekt vor kalten Füßen zu schützen, empfehle ich auf spezielle Winterschuhe zurückzugreifen.

    Zu den MTB Winterschuhen!

Was ist besser? Klickpedale oder Flat-Pedal?

Im folgendem stelle ich euch die jeweiligen Vorteile von Klick- und Plattformpedalen vor. Für welche Art von Pedal ihr euch schlussendlich entscheidet liegt an euren persönlichen Interessen. Es kommt nämlich immer darauf an, in welchem Einsatzgebiet Ihr unterwegs seit. So werden Plattformpedale (auch Flat Pedals genannt) häufig von Downhillern, Freeridern oder Anfängern genutzt. Legt Ihr aber Wert auf eine vernünftige Kraftübertragung, solltet Ihr auf Klickpedale zurückgreifen.

Vorteile von Klickpedalen

Zwei unterschiedliche Klick-Pedale: Das rechte Pedal bietet eine große Aufstandsfläche, welche ein komfortableres Fahren begünstigt. Das linke Pedal spart eine Menge Gewicht und kommt im Cross-Country Bereich zum Einsatz.
  • Die Kraftübertragung ist viel höher, da man auch durch das Hochziehen des Pedals Vortrieb und auch einen runderen Tritt erzeugt.
  • Da man fest mit dem Pedal verbunden ist, rutscht man nicht ab und hat die Füße immer gerade auf dem Pedal stehen.
  • Man ist in der Lage bei extrem niedrigen Trittfrequenzen eine sehr gleichmäßige Kraftübertragung zu erzielen.
  • Die feste Verbindung entspannt gerade im leichten bis mittelschweren Gelände deutlich. Dadurch wird auch eine Menge Kraft und Energie gespart.
  • Mit Klick Pedalen hat man die Möglichkeit sogenannte Race Schuhe zu fahren, die häufig bei MTB Marathons eingesetzt werden.
  • Bei kleinen Hindernissen auf dem Boden kann man das Mountainbike an den Pedalen hochziehen und das Hindernis überspringen.

Vorteile von Flat-Pedals

Auch bei den Plattformpedalen gibt es verschiedene Ausführungen: Das rechte ist ein einfaches Pedal mit Reflektoren für den Trekkingradler. Die linken Pedale sind eine Ausführung für Downhiller oder Freerider. Sie überzeugen mit vielen Pins in denen sich die Schuhsohle gut festbeißt.
  • Da keine feste Verbindung zum Mountainbike besteht, braucht man an schwierigen Stellen keine Angst haben und bekommt die Füße schnell an den Boden. Der Vorteil dabei ist, dass man mehr riskiert, mehr ausprobiert und man somit sein fahrerisches Können erweitert.
  • Um Hindernisse überwinden zu können, ist es nötig, dass man den Bunny Hop beherrscht. Vorteil ist dabei, dass es weniger unkontrollierte Sprünge gibt und dadurch die Verletzungsgefahr gering ist.
  • Die gesamte Körperspannung wird trainiert, da man ständig darauf achten muss das Mountainbike gezielt zu führen ohne dabei vom Pedal abzurutschen.
  • Flat Pedal Schuhe haben meist eine weichere Sohle, wodurch es sich mit ihnen auch angenehm laufen lässt.

Fazit:

Natürlich gilt bei allen genannten Punkten immer der Umkehrschluss. Der Vorteil des Einen, ist in der Regel der Nachteil des Anderen. Flat Pedals sind super für Downhiller und Mountainbiker die sich ohne feste Verbindung zum Pedal sicherer fühlen. Ebenfalls sind sie perfekt für Techniktraining und um seine persönlichen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Klick Pedale  sind eher was für längere Touren und Rennen, da sie durch ihre gute Kraftübertagung eindeutig energiesparender sind.